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Geschichte der Numerologie

Die Geschichte der Numerologie und Zahlenmystik durch die Jahrhunderte bis heute

Abstrakte Methoden des Rechnens lassen sich bis in die Zeit der Zivilisation von Babylon zurückverfolgen. Die Babylonier schrieben gewissen Zahlen bestimmte Bedeutungen zu, dadurch gelten sie als Vorboten der Zahlenmystik, wie sie später in der griechischen Kultur aufblühen sollte.

Die Geschichte der Numerologie: Hieroglyphen aus Ägypten

Die moderne Numerologie ist eine Synthese aus babylonischen Quellen, aus den Lehren von Pythagoras und denen seiner Schüler in Griechenland und in Kalabrien (in Crotone). Zu diesen Lehren zählen die Ideen der astrologischen Philosophie im hellenistischen Alexandrien, die des Mystizismus im Frühchristentum, die des Okkultismus der mittelalterlichen Agnostiker und nicht zuletzt auch die aus den kabbalistischen Lehren.

Schon seit Urzeiten haben Zahlen zusätzlich zu ihrer Bedeutung für das Messen und Bewerten noch eine mystische Entsprechung. Insbesondere im alten Ägypten, in Indien und in der Kultur der Chaldäer in Mesopotamien beschäftigte man sich mit der okkulten Seite der Zahlen und betrieb „Zahlenmystik". Dies begann wohl mit der Beobachtung des Himmels, was schließlich zur Erstellung des ersten Kalenders führte, wobei diesbezüglich Parallelen zur Astrologie existieren. Das wahrscheinlich erste – zumindest das erste überlieferte – Zahlensystem stammt von den Mayas, die es vor über 10.000 Jahren festlegten.

Im Laufe der Geschichte haben Zahlen immer unterschiedlichen Zwecken gedient. Zum Beispiel verlangten sowohl die Auflistung von Gegenständen als auch die Einrichtung von Gebäuden nach einem Rechensystem. Und auch spezielle Geräte lassen darauf schließen, dass Zählungen durchgeführt wurden, etwa die Anzahl von versammelten Menschen oder Tieren.

Die Numerologie von Pythagoras

Die Grundzüge der mythischen Numerologie wurden in Griechenland im 6. Jahrhundert v. Chr. entwickelt. Nach zahlreichen Reisen im Orient war der Philosoph und Mathematiker Pythagoras von Samos (ca. 570–510 v. Chr.) nach Crotone an der süditalienischen Küste gekommen, wo er eine mystische Bruderschaft gründete. Unter dem Schutz der damals herrschenden Politiker übte er seine philosophische Tätigkeit aus. Pythagoras und seine Schüler verstanden Zahlen als Fundament der Welt, aber auch als Grundlage des gesamten Kosmos – in diesem Sinne sahen sie Geometrie, Arithmetik, Philosophie und Religion als Einheit. Grundannahme dieser Strömung war, dass alle Dinge, Gefühle und Ideen durch die ersten 10 Zahlen symbolisiert und interpretiert werden könnten.

Die Geschichte der Numerologie: Die Numerologie von Pythagoras

Die Ethik der Pythagoreer richtete sich nach einfachen, aber klaren Werten. Es durfte kein Blut vergossen werden, der Verzehr von Fleisch war untersagt. Die Ernährung war ziemlich eingeschränkt, wobei aber nicht dokumentiert ist, welche körperlichen Vorteile diese Einschränkungen verursachten. Der Musik wurde im Rahmen dieser Schule eine therapeutische Funktion zugeschrieben. Die Pythagoreer sahen eine Verbindung zwischen der Schwingung der Tage und jener der Zahlen.

Der Philosoph und Mathematiker Pythagoras ging davon aus, dass die Zahlen von 1 bis 9 einen vollständigen Schwingungszyklus ergeben. Diese Ansicht beruhte auf der Erkenntnis, dass sich alle denkbaren Zahlen auf die Zahlen 1 bis 9 zurückführen lassen, indem man ihre Quersumme bildet, also z. B. aus der 12 die 3 und aus der 34 die 7 bildet. Später kamen zu den numerologischen Hauptzahlen die Zahlen 11 und 22 hinzu. Nach der Lehre von der Analogie, wonach die Gesetzmäßigkeiten des Kosmos auf der Erde ihre Entsprechung finden, strahlen diese Schwingungen auf den Menschen aus, der an dem entsprechenden Tag geboren wurde oder den entsprechenden Namen trägt. (Um den Namen interpretieren zu können, werden die Buchstaben des betreffenden Namens nach einem festgelegten Zahlenschlüssel in Zahlen von 1 bis 9 umgewandelt.) Selbst die Natur ist nach einem bestimmten System angeordnet und betreibt Geometrie, wodurch komplexe Muster auftreten, die von den Zahlen bestimmt sind (vgl. Goldener Schnitt und Fibonacci-Zahlenreihe).

Die Pythagoreer: Alles ist Schwingung

Das pythagoreische Axiom lautete: „Die Zahl ist das Wesen aller Dinge und symbolisiert ihr Grundprinzip.“ Im Rahmen dieser Annahme folgte Pythagoras der Tradition früherer Philosophen, die versucht hatten, die Welt auf ein Grundelement, das Urprinzip aller Dinge – die Arché – zu reduzieren. So hatte Thales von Milet (ca. 624–546) das Wasser für das Grundelement gehalten, andere waren der Überzeugung, dass es vier Grundelemente gebe: Feuer, Luft, Wasser und Äther.

Geschichte der Numerologie: Die Pythagoreer: Alles ist Schwingung

Indes war Pythagoras der Meinung, dass sich alle Bereiche der Natur auf ein Zahlenverhältnis reduzieren ließen. Er entwickelte dadurch ein System, das eine Erklärung für die Grundschwingung der Zahlen gab. Nach seiner Überzeugung könnten auch dem Charakter eines Menschen Zahlen zugeordnet werden, die Verstand, Gerechtigkeit und andere Aspekte des menschlichen Lebens symbolisieren. Gerade und ungerade Zahlen spiegeln die Gegensatzpaare, die sich in der Natur im Gleichgewicht befinden. Eine Dualität, die in der fernöstlichen Lehre dem Prinzip von Yin und Yang entspricht.

Der heilige Eid der Geheimgesellschaft des Pythagoras war die Tetraktys, eine geometrische Figur, die als ein Dreieck aus gelegten Kieselsteinen entstanden war und nachgestellt wurde. Zehn Steine wurden in vier Reihen ausgelegt, wobei die unterste aus vier Steinen bestand.

Die Zahlenmystik in der platonischen Akademie

Die Geschichte der Numerologie: Die Zahlenmystik in der platonischen Akademie

In Nachfolge der pythagoreischen Lehre sehen wir die Zahlenmystik in der platonischen Akademie weiterleben. Der Philosoph Platon (ca. 428–348) gründete die Akademie 387 v. Chr. Die Mitglieder dieser Philosophenschule erörterten dort unterschiedliche Aspekte der Politik, Religion und Wissenschaft. Das Studium der Zahlen war eine der wichtigsten Disziplinen, vor allem die numerische Darstellung abstrakter Begriffe wie Schönheit oder Wahrheit. Platon war der Überzeugung – wie schon die pythagoreische Schule davor –, dass die Zahlen ebenso wie die Ideen als selbstständige Wesenheiten existieren. Die Menschen mögen die Zahlen entdecken oder wahrnehmen, aber sie erschaffen oder erfinden diese nicht. Die Platoniker nahmen an, dass sämtliche Erscheinungen des Lebens von den Sinnen wahrgenommen würden, hingegen seien Zahlen einzig und allein durch Meditation und geistige Prozesse zu verstehen und würden daher unabhängig – als Urprinzip – existieren.

Die Geschichte der Zahlenmystik in der Zeit des römischen Imperiums

In den letzten Jahrhunderten des römischen Imperiums wurden zahlreiche religiöse und philosophische Systeme von pythagoreischen Lehren durchdrungen. Zu den Aufgaben der Priester gehörte die Deutung der Zahlensymbolik. Publius Nigidius Figulus (ca. 100–45), einer der einflussreichsten Neupythagoreer, befasste sich mit den spirituellen Aspekten der Numerologie. Auch der Schriftsteller Plutarch (ca. 45–125) befürwortete die Lehren des Pythagoras. Ein Großteil der in späteren Jahrhunderten entstandenen Schriften über die Symbolik der Zahlen stützte sich auf eine in Griechisch verfasste grundlegende Abhandlung, die im 2. Jahrhundert n. Chr. entstandene „Introductio arithmetica“ („Einführung in die Arithmetik“), worin der Neupythagoreer Nikomachos von Gerasa (im 1./2. Jh. n. Chr.) die esoterische Bedeutung der Zahlen und ihre Beziehungen untereinander darlegte.

Die Geschichte der Numerologie: Die Fresko aus der Zeit des römischen Imperiums

Eine weitere – bis heute – gängige Praxis ist es, gewissen Wörtern und Buchstaben Zahlen zuzuordnen. Ein berühmtes Beispiel aus dem Mittelalter ist der italienische Poet Dante Alighieri, der in seiner „Divina Comedia“ viele Anspielungen auf die mystische Bedeutung bestimmter Zahlen machte.

Der arabische Einfluss auf die Zahlenlehre

Durch die islamische Kultur, die sich über den ganzen Mittleren Osten bis nach Spanien ausbreitete, kamen arabische Gelehrte mit der griechischen Mathematik in Berührung. Auch dadurch entstand eine spezielle Form der Zahlenmystik. Die Lehren der Pythagoreer beeinflussten arabische Schriften und den Blick auf bestimmte Zahlen, so vor allem auf die Zahl 7. Ihr wurde eine spirituelle Bedeutung zugeschrieben und sie spielte in Zeremonien mit Bezug auf die Natur eine besondere Rolle.

Auch Geber – latinisierter Name für Abu Musa Jābir ibn Hayyān Sufi –, jener arabische Gelehrte, der als Begründer der islamischen Alchemie im 8. Jahrhundert n. Chr. gilt, lässt Einflüsse des pythagoreischen, platonischen und aristotelischen Gedankengutes der Zahlenmystik erkennen. Zum Beispiel ist die Zahl 17, die für die Pythagoreer eine besondere Bedeutung hatte, Grundlage der gesamten Alchemie Gebers und deutet auf das Gleichgewicht in der Natur hin.

Die Geschichte der Numerologie in der Zeit der Reformation

Die Geschichte der Numerologie: in der Zeit der Reformation

In der Zeit der protestantischen Reformation im 16. Jahrhundert waren schon die wichtigsten Lehransätze der Numerologie deutlich formuliert. Die mystische Zahlensymbolik war damals in ihren Grundzügen sehr klar. Man kann z. B. auch bei John Napier, einem schottischen Mathematiker des 16. Jahrhunderts, erkennen, wie Zahlen und Namen geheime Bedeutungen zugeordnet sind.

Die Zahlenmystik des Galileo Galilei

Geschichte der Numerologie: Zahlenmystik des Galileo Galilei

In der Zeit der Renaissance begannen Zahlenmystik-Systeme als okkulte Studien zu gelten. Sogar Galileo Galilei (1564–1642), ein berühmter Wissenschaftler jener Zeit, stand unter Einfluss dieser kulturellen Strömung und gab z. B. sein Interesse für Astrologie zugunsten der Zahlenmystik auf. Da Numerologie damals eine okkulte Disziplin war, beschäftigten sich wichtige Persönlichkeiten mit ihr nur im Geheimen, um nicht öffentlich in Misskredit zu geraten.

Das Geheimwissen der Kabbala

Bedeutsame Impulse bezog die Numerologie aus der kabbalistischen Lehre. Die Kabbala zeigt sich als ein komplexes, hoch entwickeltes philosophisches und theologisches System.

Die Wurzeln ihrer Lehre reichen weit zurück und es ist schwer, die Entwicklung der Kabbalistik genau zu beschreiben. Sie entstammte aus mehreren geistigen Strömungen, unter denen der Neozismus und der Neuplatonismus eine führende Rolle einnahmen. Diese Lehren versuchen durch geistiges Forschen Gott zu erkennen, obwohl das Göttliche als unbegreiflich und unvorstellbar gilt. Das Wort „Kabbala“ stammt von dem hebräischen Wort „קַבָּלָה“‎, „Qabbalah“, und bedeutet „empfangen“. Es bezeichnet Lehrmeinungen, die überliefert und später schriftlich festgehalten wurden.

Geschichte der Numerologie: die Kabbala

Die Kabbala geht davon aus, dass zu ihrem Verständnis eine Unterweisung von eingeweihten Lehrern erforderlich ist, die in ihren Geheimissen ausgebildet sind. Die Anwendung der Kabbala ist nur erlaubt mit dem Ziel, die Erkenntnis Gottes zu erlangen und sich persönlich zu läutern, aber nie zu Zwecken, die gegen die göttliche Ordnung sind. Zu den Aspekten der Kabbala, die in den Bereich der Numerologie fallen, gehören die 10 Knoten des Lebensbaumes, die 22 Wege, durch die sie verbunden sind, und die esoterische Bedeutung des hebräischen Alphabets. Das System regte zu zahlreichen Kommentaren an, doch die drei wichtigsten Arbeiten sind das Sefer Jezirah, das Buch der Schöpfung, das Sefer Bahir, das Buch der Klarheit, und das Zohar, das Buch des Glanzes oder der Helligkeit. An der Kabbala hat es zu allen Zeiten – bis heute – ein ausgeprägtes Interesse gegeben. Es existieren zahlreiche Kommentare und Übersetzungen, die dazu beigetragen haben, das Wissen über diese Geheimlehre zu vermehren.

Der englische Philosoph Robert Fludd (1574–1637) war z. B. ein besonders starker Förderer der christlichen Kabbalistik und vertraute den spätantiken „hermetischen Schriften“, so wie sie vom Kunstmäzen Cosimo de Medici im 15. Jahrhundert in Florenz wiederentdeckt worden waren. Auch Goethe müssen manche dieser Schriften bekannt gewesen sein.

Die Geschichte der Zahlensymbolik im 19. und 20. Jahrhundert

In den späteren Jahrhunderten benutzten viele Kommentatoren und Adepten die christliche Kabbala bei der Beschäftigung mit der Zahlensymbolik. In jeder Manifestation der Numerologie und der Zahlenmystik der letzten zwei Jahrhunderte finden wir als theoretische Grundlage das pythagoreische System, obwohl die ursprünglichen Zahlen des Pythagoras im Laufe der Zeit eine Bedeutungserweiterung und zugleich Sinnveränderung erfahren haben.

Die Geschichte der Numerologie: alte Bücher des 19. und 20. Jahrhunderts

Numerologie heute

Heutzutage ist die Numerologie eine Disziplin, die in vielen Traditionen – z. B. der französischen, italienischen und amerikanischen – die alte Zahlenlehre mit psychologischen Aspekten verbindet.

Die Numerologie wird zu einem nützlichen Ratgeber, um sich selbst besser kennenzulernen und mit den eigenen Mustern und Talenten besser umzugehen – man könnte sie heute als eine Wissenschaft des Charakters bezeichnen. Die Verbindung von Zahlenlehre und archetypischer Bedeutung der Zahlen mit psychologischen Ansätzen bietet die Möglichkeit, das eigene Potenzial zu erforschen, die Persönlichkeitsstruktur zu definieren und auch die Herausforderungen in gewissen Zyklen und Lebensphasen zu erkennen.

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