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Systemische Aspekte der Lebenszahlen – Entdecke welche Verstrickungen aus deinem Familiensystem dein Leben beeinflussen


Erkennen wir, welche Belastungen aus der Ursprungsfamilie unsere Lebensqualität einschränken, dann gelingt es uns, befreit unseren Lebensweg zu gestalten. Anbei listen wir Dir daher einige systemische Aspekte der Lebenszahlen auf.

Bereiche der Numerologie - soziale Verbindungen

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Lebenszahl 1

Ahnenauftrag

Menschen mit der Lebenszahl 1 haben den systemischen Auftrag, Muster der Ahnen zu lösen, um ihre Selbstständigkeit, Fülle und Freiheit leben zu können und zu Geld zu kommen.

Ihre Freiheit zu leben und Erfolg in jedem Bereich des Lebens zu erlangen, ist für diese Personen sehr wichtig. Sie sollen sich gönnen, die Fülle in allen Bereichen ihres Lebens zu leben. Dazu müssen sie jedoch beginnen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, denn dieses ist der Spiegel der Fülle. Darüber hinaus müssen 1er-Menschen ihre Glaubenssätze zum Thema Geld genauer anschauen.

1er-Frauen sollen darauf achten, ihre Weiblichkeit und nicht nur den Inneren Mann zu leben. Männer mit dieser Lebenszahl sollen wiederum anstreben, selbstständig und autonom in der Ausführung ihrer beruflichen Tätigkeit zu sein. Im Vordergrund steht, dass 1er-Männer ihre Berufung leben und sich nicht von Statussymbolen leiten lassen.

Glaubenssätze, in denen der 1er-Mensch den Ahnen treu/loyal ist

  • Der 1er fühlt sich der Familie gegenüber verantwortlich und übernimmt Aufgaben, die nicht seine Aufgaben sind. 
  • Ich muss kämpfen.
  • Ich bin für alles verantwortlich.
  • Ich kann niemanden vertrauen.
  • Ich muss alles alleine schaffen.

Lebenszahl 2 und 11/2

Ahnenauftrag

Persönlichkeiten mit der Lebenszahl 2 und 11/2 haben den systemischen Auftrag, sich nicht aufzuopfern, ihre Lebensenergie und Lebenskraft nicht für andere zu nutzen, sondern ein starkes, stabiles Selbstwertgefühl und Selbstachtung zu entwickeln. Sie sollen ganz bewusst lernen, sich selbst zu lieben und sich selbst zu achten. Außerdem sollen sie sich in ihren Beziehungen nicht kleinmachen, sich nicht ausnutzen lassen und bewusst ihre eigenen Wünsche wahrnehmen, denn nicht nur die Wünsche der anderen sollen von ihnen fokussiert werden. Sich klare Grenzen zu setzen und ohne schlechtes Gewissen eine klare Kommunikation zu führen, sind weitere Aspekte, die 2er und 11/er lernen müssen. In diesem Zusammenhang ist für sie von Bedeutung, in ihrer Ahnenreihe zu beobachten (etwa über Erinnerungen oder nachfragen), welche Menschen diese Muster gelebt haben, um anschließend mit diesen Ahnen ein Rückgaberitual durchzuführen.

Zudem sollen Menschen mit dieser Lebenszahl an ihrem Selbstwert arbeiten und sich von Schuldgefühlen befreien. In Beziehungen ist es wichtig, dass sich die Zweier klar darüber werden, was sie wollen und brauchen, was sie verletzt und wie viel Freiheit sie benötigen.

Glaubenssätze, in denen Personen mit der LZ 2 und 11/2 den Ahnen treu/loyal sind

  • Ich bin nicht wichtig. Dadurch hat diese Person das Gefühl, dass alles, was sie betrifft, nicht so wichtig ist und ganz selbstverständlich von Dritten genommen werden darf.
  • Ich habe Angst, nicht gut genug zu sein. Dieser Mensch ist oft auf seine Schwächen und Fehler fokussiert. Er fühlt sich verantwortlich und schuldig für Umstände, für die er nichts kann. Im Außen wird ihm gespiegelt, dass er Schuldzuweisungen bekommt, welche er dann auch übernimmt.
  • Ich bin in einer Beziehung nicht wichtig. Die Person mit diesem Glaubenssatz passt sich an und versetzt sich in die Lage des anderen. 2er-Persönlichkeiten haben oft Angst, ihre Bedürfnisse zu äußern, damit sie nicht verlassen oder verletzt werden. Es kann sogar sein, dass sie ihre Bedürfnisse nicht einmal kennen, wobei dies von ihrer Kindheit abhängig ist.
  • Es ist nicht wichtig, dass ich meine Vision/Berufung lebe. Zweiermenschen finden erst spät zu ihrer wahren Berufung.
  • Ich muss aushalten.

Lebenszahl 3

Ahnenauftrag

Die Lebenszahl 3 bekommt den systemischen Auftrag, Disziplin und Konsequenz zu entwickeln sowie in beruflicher und privater Hinsicht zufrieden und erfolgreich zu sein. Erfolg ist definitiv das zentrale Thema des Dreiers. 3er-Menschen sollen sichtbar werden und zu sich stehen, indem sie am eigenen Selbstwertgefühl arbeiten. Sie müssen ihr Eigenes finden und erkennen, was sie selbst ausmacht. Den Mut zu finden, ihre Eigenheit und sich selbst zu leben, ist eine zentrale Herausforderung für sie, denn oft ahmen sie andere nach, indem sie schauen, was im Außen anerkannt wird. Den Fluchtweg, sich im Außen zu orientieren, sich von den Ahnen oder anderen beeinflussen zu lassen, sollen sie aufhören zu gehen.

3er-Menschen üben in der Regel einen Beruf aus, der in der Ahnenreihe anerkannt ist. Oft finden sie jedoch nicht den Mut, sich zu fragen, was sie auf beruflicher Ebene machen wollen? Neben der Auseinandersetzung mit dieser Frage, besteht der systemische Auftrag für die Dreier insbesondere zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr darin, folgende Fragen zu klären: Wer bin ich? Was macht mir Freude? Was macht mein Leben sinnerfüllt? Was macht mich aus? Was erlaubt mir innerlich frei zu sein?

Auf der partnerschaftlichen Ebene leben diese Persönlichkeiten die Muster aus der Ahnenreihe nach. Sie leben also die Beziehungsmuster der Eltern weiter, suchen sich einen Partner und einen Beruf, welche in ihrem sozialen Umfeld anerkannt werden. Um sich abzulenken und nicht hinschauen zu müssen, flüchten sich diese Menschen in Luftschlösser, Hobbys oder Reisen. Aufgrund ihres Bedürfnisses nach Anerkennung von außen, führen sie oft ein Leben, das nicht ihrem Wesen entspricht. Dies ruft in ihnen ein Gefühl der Gefangenheit im eigenen Leben hervor. Ein Grundthema der Dreier ist, sich zu trauen, ihre Authentizität auszuleben. Sie sind sehr auf die Bestätigung und die Erlaubnis ihrer Mitmenschen angewiesen. Dadurch ist es ganz wichtig, 3er-Kindern zu sagen, dass es in Ordnung ist, so wie sie sind. 3er-Kinder sollen darin gefördert werden, ihre Entscheidungen selbst zu treffen, selbst wenn dies länger dauert.

Glaubenssätze und Verhaltensweisen, in denen Personen mit der LZ 3 den Ahnen treu/loyal sind

  • Ich weiß nicht, wer ich bin. Ich weiß nicht, was ich will. Ich weiß nicht, wie ich das umsetzen kann. Oder aber die Person weiß, was sie will, traut sich aber nicht, es im Außen zu leben. Diese Verhaltensweise verursacht in ihr eine innerliche Zerrissenheit. Die Person spürt ihr Potenzial, kann es aber nicht umsetzen. In diesem Fall sollte dieser Mensch in der Ahnenreihe schauen, wer seine Träume oder Wünsche nicht gelebt hat und warum er dies nicht tat? Danach sollte der 3er sich fragen: Was hat dies mit mir zu tun? Gibt es noch etwas für mich zu lösen? Insbesondere 30/3er tendieren dazu, ihre Träume und Wünsche nicht zu leben. Oft handelt es sich dabei um Träume, oder vielmehr Wünsche, die schon ein bis zwei Generationen davor nicht gelebt worden sind.
  • Ich will meinen Weg gehen, aber ich kann nicht. Ich weiß nicht, wie es geht. Bei diesen Glaubenssätzen besteht die Tendenz, Angst zu haben. Diese Persönlichkeit sollte herauszufinden, wer sie tatsächlich ist, und was sie wirklich will. Sie spürt, dass etwas nicht passt, aber sie hat Angst, hinzuschauen. Gerne schieben diese Menschen Dinge auf oder laufen vor ihnen davon. Ebenfalls haben sie oft das Gefühl der Lähmung, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Ziele erreichen können. Die Lösung ist, es einfach zu probieren und zu tun. Den 3ern ist es wichtig, Anerkennung und Zustimmung von ihrem Umfeld zu erfahren sowie bestätigt zu bekommen, dass es richtig ist, so wie sie leben. Titel, Auszeichnungen, Ausbildungen oder Zertifikate bestärken dieses Gefühl in ihnen.
  • Ich habe Angst, in Beziehungen verbindlich zu werden. Diese Personen haben Angst, eine ebenbürtige, bindende, dauerhafte Beziehung zuzulassen. Sie suchen oft einen Partner, der wie die Mutter oder der Vater für sie sind oder umgekehrt. Entweder übernimmt die Person in der Beziehung also die Rolle des Kindes oder eines Elternteils. Dieses Muster kann sich auch auf der finanziellen Ebene ausdrücken.

Lebenszahl 4 und 22/4

Ahnenauftrag

Die Lebenszahl 4 und 22/4 bekommt den systemischen Auftrag, sich nicht nur der Arbeit zu widmen. Sie neigt sehr stark dazu, sich auf die Arbeit zu konzentrieren und ihr privates Leben und ihr Wohlbefinden zu vernachlässigen. 4er-Persönlichkeiten erlauben sich nicht, sich zu entspannen und ihr Leben zu genießen. Sie tendieren dazu, zu streng zu sich selbst zu sein, und haben das Gefühl, nicht genug zu sein. Außerdem haben diese Menschen das Gefühl, immer zu wenig zu leisten, zu wenig umzusetzen und zu geben. Es ist in ihrer Wahrnehmung einfach alles zu wenig.

Ihr ausgeprägtes Mangelbewusstsein bekommt diese Lebenszahl von der Ahnenreihe vererbt. Wenn sie den Druck nicht mehr aushält, sucht sie meist einen Fluchtweg, entzieht sich der Verantwortung und geht nicht ihren eigenen Weg. Oft verzettelt sich dieser Mensch auf seinem Lebensweg und geht in die Opferrolle. Manchmal tendiert der 4er auch dazu, sich zu verstecken und dem Druck der Verantwortung auszuweichen. Er wartet und wartet, bis der richtige Zeitpunkt kommt, um seine Vision zu leben. Zwischen 35 und 50 versöhnt sich diese Persönlichkeit, wenn sie geflüchtet ist, wieder mit der Stammfamilie und findet ihren Platz. In jungen Jahren versucht sie hingegen das Familiensystem zu retten und will helfen, denn sie zeichnet ein starkes Verantwortungsgefühl aus. Wenn sie sich aber gefangen fühlt, dann will sie flüchten. Diese Flucht kann aber auch eine Flucht in die Krankheit sein.

Ein zentrales Thema dieser Zahl ist das Gefühl, gefangen zu sein. Sie fühlt sich in der eigenen Stammfamilie, in der eigenen Ahnenreihe gefangen. Die Reaktion darauf, ist ihr Bedürfnis zu fliehen oder einfach wegzugehen. Besonders ausgeprägt ist diese Verhaltensweise oft in jungen Jahren. Wenn die 4er-Persönlichkeit bemerkt, dass es für eine Situation keine Lösung gibt und nichts wirkt, dann geht sie, insbesondere auch um sich selbst zu retten. In die Opferrolle fällt sie vor allem dann, wenn es ihr an innerer Kraft und Persönlichkeitsstärke fehlt. Darüber hinaus zeichnet sich diese Zahl durch ihre Überaktivität aus: Der Vierer macht alles, um sich nur nicht mit seinen Lebensthemen auseinandersetzen zu müssen.

Glaubenssätze und Verhaltensweisen, in denen die LZ 4 den Ahnen treu/loyal ist

  • Ich bin zu mir selbst streng. Es reicht nie was ich leiste, gebe und tue. Personen mit diesem Glaubenssatz haben einen sehr hohen Selbstanspruch und setzen sich aufgrund ihres Perfektionismus stark unter Leistungsdruck.
  • Ich brauche Sicherheit. Ich weiß nicht, wer ich bin und ich weiß nicht, wie ich da rauskomme. Der 4er sucht die finanzielle und materielle Sicherheit als Kompensation seiner seelischen Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit. Die finanzielle Sicherheit gibt ihm nämlich das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Im Lebenslauf ist es so, dass sich diese LZ zuerst ihr „materielles“ Königreich aufbaut und sich mit Themen, die ihre Seele betreffen, erst danach auseinandersetzt. Wenn diese Menschen Zeit finden, sich zurückzulehnen, zeigen sich diese seelischen Themen. Erst in etwa zwischen 40 und 50 beginnen die Vierer, sich mit Themen zu befassen, die nicht in Ordnung sind.
  • Ich brauche Ordnung. Meistens besteht in der Ahnenreihe, zumeist in der weiblichen Ahnenreihe, die Tendenz, nach außen hin sehr ordentlich und sauber zu sein. Dieser Glaubenssatz ist eine Kompensationsstrategie: Durch das Bestreben äußerlich Ordnung zu haben, wird versucht, auch das Gefühl zu erlangen, innerliche Ordnung zu haben. Es geht darum das Gefühl zu erzeugen, alles unter Kontrolle zu haben, denn der Oberglaubenssatz aus der Ahnenreihe der Lebenszahl 4 lautet: „Ich habe alles unter Kontrolle.“ Es besteht ein Urvertrauensproblem.
  • Kriegszeit/Verlustängste. Das Gefühl, alles verloren zu haben und mit dem Nichts dagestanden zu sein, ist ein weiteres Thema, welches diese Zahl beschäftigt. Es wäre daher wichtig, auch dieses Thema systemisch anzuschauen.

Für die LZ 22/4 kommen zu den oben genannten Punkten noch folgende Themen hinzu

Bei der LZ 22/4 besteht zusätzlich der Ahnenauftrag, sich im Leben ernst, korrekt, manchmal etwas rigide und starr zu verhalten. Diese Menschen übernehmen als Erbe das Thema, dass sie in ihrem Leben in vielen Bereichen immer wieder betrogen werden. Betrogen zu werden ist mit einem Vertrauensbruch gleichzusetzen. So machen diese Menschen die Erfahrung, dass Personen, mit denen sie zu tun haben, Vereinbarungen nicht einhalten und sie ausnützen. Menschen mit der LZ 22/4 tendieren weiters dazu, zu dienen und sich selbst unter Druck zu setzen, um den Erwartungen des Umfeldes zu entsprechen. Zudem sind sie in beruflichen Bereichen tätig, wo sie helfen und dienen.

Lebenszahl 5

Ahnenauftrag

Der systemische Auftrag der Lebenszahl 5 ist, Wege zu finden, um ihre Größe und ihr Freiheitsbedürfnis intensiver ausleben zu können. Denn Glaubenssätze, Muster und Blockaden aus der Ahnenreihe schränken diese beiden Aspekte bei 5er-Menschen ein. Sie befinden sich in einem Zwiespalt: Auf der einen Seite spüren sie, dass sie ihr Leben frei leben möchten; auf der anderen Seite spüren die Fünfer den aus der Ahnenreihe kommenden und auf sie einwirkenden Druck, beziehungsweise Leistungsdruck. Es fällt ihnen schwer, sich zu entfalten, so wie sie möchten, weil die Starrheit und die Erwartungen des Familiensystems ihnen gewisse Grenzen setzen. Der 5er neigt also dazu, sehr verstrickt im Familiensystem zu sein. Wenn diese Zahl dem Familiensystem gegenüber Loyalität entwickelt und den Wunsch hat, dazuzugehören, trifft sie Entscheidungen, die nicht ihren Werten entsprechen, und passt sich an. Dieses Verhaltensmuster zeigt sich vor allem oft in jungen Jahren. Später im Leben finden sich 5er-Persönlichkeiten meist und beginnen ihre Freiheit zu leben.

Glaubenssätze und Verhaltensweisen, in denen der 5er den Ahnen treu/loyal ist

  • Ich weiß nicht wohin. Ich bringe nichts auf die Reihe. Ich kann mich nicht klar entscheiden. Dinge, die sie begonnen haben, können Personen mit diesem Glaubenssatz nicht zu Ende führen. So wie Dreiermenschen zeigen sich die 5er etwas verwirrt, wissen nicht, wohin sie gehören, wohin sie gehen sollen, was sie wollen, was sie brauchen und welche Bedürfnisse sie haben. Die Bewältigungsstrategie für ihre Orientierungslosigkeit ist, im Außen etwas vorzuspielen, das nicht real ist. Sie zeigen sich lustig und fröhlich, obwohl sie es nicht wirklich sind.
  • Ich darf, sei es beruflich, privat oder persönlich, nicht erfolgreich sein. Die 5er-Persönlichkeit entwickelt äußerst starke Selbstsabotagemechanismen, die sie daran hindern, Erfolg zu haben und ihre Größe zu leben. Es fehlt diesem Menschen an Ausdauer und Disziplin. Die Hilfestellung speziell für dieses Thema ist, sich anzuschauen, welche Menschen von diesem Thema ebenso bestimmt wurden, und welche Menschen mit Suchtthemen, Verlusten oder finanziellen Problemen in ihrem Leben konfrontiert wurden. Körperliche Aktivitäten wie Kampfkunst oder auch Tanzen wirken sich positiv auf das Wesen des 5ers aus. Grundsätzlich lenkt sich dieser Mensch leicht ab und kommt nicht ins Tun. Er ist das Gegenteil vom 1er. Jedoch kann man ihn motivieren, aktiv zu werden, indem man ihm sagt, wenn er etwas für sich tut, wird er freier. Dennoch ist es ist schwierig mit dem 5er zu arbeiten, weil er meistens nicht mitarbeitet. Er will eine fertige Lösung, ohne Anstrengung. Daher benötigt er Hilfestellungen, die wenig Aufwand erfordern. Meditationen, Blütenessenzen oder Körperarbeit sind vorteilhaft für diese Menschen.
  • Ich will nur für mich sein. Der 5er hat oft das Gefühl, von niemandem verstanden zu werden und zieht sich daher oftmals zurück. Im Außen hat er viele oberflächliche Kontakte, aber auf der seelischen Ebene ist er isoliert und gibt das, was er fühlt, nicht Preis. Im Austausch mit ihm nimmt das Gegenüber dies oft gar nicht war, weil der Fünfermensch sehr sozial, kontaktfreudig und kommunikativ ist und gut schauspielern kann. So fällt es ihm leicht, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Jedoch ist seine Kommunikation nur oberflächig, auch weil in der Stammfamilie über Gefühle nicht gesprochen wird. Er lernt gut zu funktionieren.

Systemische Aspekte der Numerologie - Glückliche Familie im Wohnzimmer

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Lebenszahl 6 und 33/6

Ahnenauftrag

Charakteristisch für die Lebenszahl 6 ist, oft für andere Menschen da zu sein und ihnen zu helfen. Durch ihr ausgeprägtes Helfersyndrom verzichten und vergessen diese Menschen jedoch auf sich selbst. Der systemische Auftrag besteht darin, sich mit dieser Verhaltensweise auseinanderzusetzen.

Der Auftrag der Zahl 6 ist sehr ähnlich wie jener der Lebenszahl 2. Beeinflusst von den Ahnen, haben 6er-Menschen häufig das Gefühl, verantwortlich für die Stammfamilie zu sein, schuldig und Sündenbock zu sein, da sie innerhalb des Familiensystems Schuldzuweisungen bekommen.

Außerdem, aus der Ahnenreihe systemisch betrachtet, übernehmen 6er-Persönlichkeiten sehr oft die Tendenz, alles unter Kontrolle haben zu wollen. Durch ihr gutes Einfühlungsvermögen haben sie fast immer Lösungen parat. Oftmals behaupten sie, zu wissen, was für die anderen gut ist und was diese brauchen. Die Sechser helfen und tragen Verantwortung, werden in diesen Situationen aber immer wieder mit Ohnmacht konfrontiert.

Glaubenssätze und Verhaltensweisen, in denen diese Person den Ahnen treu/loyal ist

  • Ich muss alles verstehen und kontrollieren. Aus der Ahnenreihe erbt die Zahl 6 die Verhaltensweise, sich ständig unter Druck zu setzen, um alles verstehen und lösen zu können. Sie versucht ihre Lösungen, vor allem der Stammfamilie gegenüber, um jedem Preis umzusetzen.
  • Ich weiß es besser. Aufgrund ihres natürlichen Talents, Prozesse zu optimieren, können diese Menschen sehr schnell gute Lösungen finden. Im Außen können sie jedoch auch rechthaberisch wirken, weil sie das Gefühl haben, dass das, was sie denken und fühlen, das Richtige ist.

Für die LZ 33/6 kommen zu den oben genannten Punkten noch folgende Themen hinzu

Bei der LZ 33/6 kommt zusätzlich hinzu, dass sie perfektionistisch ist. Die Person hat das Gefühl, dass sie erst nach draußen gehen kann, wenn alles perfekt ist. 33/6er sind sehr pflichtbewusst, angespannt und stressen sich selbst. Aus der Ahnenreihe kommt zudem die Tendenz hinzu, dass sie sich für viele Menschen in ihrem Umfeld verantwortlich fühlen und zu wenig auf sich selbst achten.

Lebenszahl 7

Ahnenauftrag

Der systemische Auftrag der LZ 7 ist, das Gefühl der Isolation im Rahmen des Familiensystems loszulassen. Oft fühlt sich der 7er im Familiensystem fremd und hat das Gefühl, nicht dazuzugehören. Des Öfteren kommt die LZ 7 in einem Familiensystem zur Welt, wo auch die einzelnen Familienmitglieder isoliert sind und nicht viel miteinander kommuniziert wird. Die Familie kann zwar sehr verbunden sein, aber über Gefühle, Emotionen und Bedürfnisse wird nicht gesprochen. Dadurch isolieren sich 7er-Menschen in ihrer Kommunikation, insbesondere auf emotionaler Ebene. Darüber hinaus bedeutet dies, dass sie die Kontrolle über sich nicht verlieren wollen. Sie streben an, sich immer klar und konzentriert zu zeigen, denn emotional zu sein, wird von ihnen als Schwäche angesehen.

Das zweite zentrale Thema ist die Leistung: „Umso mehr ich leiste, desto wertvoller bin ich.“ Aus der Ahnenreihe kommt die Tendenz, sich selbst unter Druck zu setzen und die Angst zu haben, nicht gut genug zu sein. Auch entwickeln diese Menschen oft eine Überaktivität, weil sie den Drang nach Leistung extrem verspüren. In ihrem Fall wäre es sehr vorteilhaft, Ahnenforschung zu betreiben. Für sie kann hilfreich sein, die eigenen Eltern zu beobachten und zu schauen, von wem die oben genannten Themen extrem gelebt wurden.

Glaubenssätze, in denen die LZ 7 den Ahnen treu/loyal ist

  • Ich bin mit meinen Gefühlen und mit meinen Problemen alleine. Aufgrund ihrer Neigung zur emotionalen Isolation und zu fehlender Kommunikation entwickelt die LZ 7 bereits in der Kindheit die Tendenz, sich alleine mit den eigenen Gefühlen, Emotionen und seelischen Belastungen zu fühlen. Aus diesem Grund tendiert sie dazu, alles kognitiv erklären zu wollen, auch ihre Gefühle. Sie versucht ihre Gefühlswelt mit dem Kopf zu kontrollieren. Sie tut sich schwer, ihre Gefühle zuzulassen, hinzuschauen und zu leben.
  • Ich fühle mich nicht zugehörig, ich fühle mich einsam und bin enttäuscht, weil ich erkenne, wie sich mein Umfeld verhält. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen rund um mich, mein Familiensystem unehrlich ist. Durch ihre analytische Intelligenz können 7er gut und schnell erkennen, welche Spiele mit ihnen gespielt werden. Durch ihre Empathiefähigkeit und Intelligenz durchschauen sie ihre Mitmenschen rasch. Allerdings stimmt sie dieses Durchblicken des Spiels traurig, löst Enttäuschungen aus und führt wiederum zur Isolation. Der Schattenarchetyp ist der Eremit.
  • Mein Kopf, meine Intelligenz rettet mich. Das ist ein guter Schutz. Ich will meine Gefühle im Griff haben.

Lebenszahl 8

Ahnenauftrag

Der systemische Auftrag der LZ 8 ist, zu lernen, zu sich selbst und der eigenen Größe zu stehen. Die Acht will lernen, ihre Kraft zu leben. Aus der Ahnenreihe erbt diese Person das Muster, ihre Kraft für Dinge zu nutzen, die nicht konstruktiv sind. Es fällt ihr, so wie dem 5er, schwer, die Kraft für sich zu bündeln. 8er-Menschen tragen viel Verantwortung für das Familiensystem, aber sie fühlen sich nicht schuldig. In diesem Punkt sind sich 8er und 9er sehr ähnlich. In der Stammfamilie macht diese Zahl also die Erfahrung, die Verantwortung für andere Familienmitglieder zu übernehmen, obwohl sie dafür keine Lösung hat. Sie lernt, ihre Kraft für andere zu nutzen, damit andere ihre Ziele erreichen, aber sie ist überfordert, wenn sie ihre Kraft für die eigene persönliche Verwirklichung nutzen soll.

Die 8er-Persönlichkeit hat den Auftrag, mit Gelassenheit, Geld und materiellem Besitz umgehen zu lernen. Sie macht oft die Erfahrung, dass Geld und materieller Besitz Ausdruck des Wertes einer Person sind: Wer etwas besitzt, wer gut verdient, wer Geld hat, ist ihrer Erfahrung nach etwas wert.

Diese Gedanken haben ihren Ursprung im Familiensystem, wo Leistung, Macht und Geld sehr wichtig sind. Hier kommt es oft dazu, dass der 8er aber genau das Gegenteil macht und rebelliert. Er rebelliert gegen das, was das Familiensystem als gut empfindet und macht genau das Gegenteil.

Glaubenssätze, in denen die LZ 8 den Ahnen treu/loyal ist

  • Ich muss immer stark sein. Dieser Glaubenssatz lässt diese Person die Tendenz entwickeln, wie ein Fels in der Brandung zu sein. Sie erlaubt sich nicht, schwach oder krank zu sein und sich zu entspannen. Die Acht ist für viele in ihrem Umfeld eine Kraftquelle, löst Dinge und ist ständig am Erledigen.
  • Ich muss viel besitzen. Aus der Ahnenreihe wird 8er-Menschen das Muster vererbt, sich selbst über Besitz, Verdienst und Geld zu definieren. Umso mehr sie haben, arbeiten und leisten, desto stärker ist ihr Selbstwertgefühl. Diese Selbstdefinition über ihren Besitz konfrontiert sie aber auch mit Ohnmacht, wenn sie erkennen, dass Liebe nicht käuflich ist.
  • Die LZ 8 hat die Tendenz, so wie auch die LZ 5, verschwenderisch zu leben. Sie respektiert Geld nicht als Ressource, sondern geht verschwenderisch damit um, um ihre Freiheit zu leben. Wenn 8er-Menschen das Gefühl haben, ihre Kraft nicht bündeln und leben zu können, kompensieren sie dieses Gefühl mit der Vorstellung, Geld zu haben. Denn Geld zu haben erlaubt ihnen, sich alles zu leisten, was sie wollen und ihre Kraft zu verspüren. Verschwenderisch zu sein, gibt der LZ 8 das Gefühl der Macht und Kraft. Interessant wäre, dieses Thema aufzustellen. Darüber hinaus wäre eine Ahnenforschung hilfreich, um herauszufinden, wer dieses Muster gelebt hat und in weiterer Folge ein Rückgaberituale durchzuführen.

Lebenszahl 9

Ahnenauftrag

Der systemische Auftrag der LZ 9 ist, sich nicht für das Familiensystem und für die Heilung des Familiensystems verantwortlich zu fühlen. Menschen mit dieser Lebenszahl kommen oft in einem System auf die Welt, in dem sie dienen und das Gefühl haben, erst glücklich sein zu dürfen, wenn es allen anderen gut geht.

Glaubenssätze, in denen die Lebenszahl 9 den Ahnen treu/loyal ist

  • Ich darf nicht glücklich sein. Aufgrund dieses Glaubenssatzes fühlt sich die Person für die Menschen in ihrem Umfeld, für ihr Glück und Wohlergehen, im Besonderen jenes der Eltern und der Familienmitglieder der Stammfamilie, verantwortlich. Dadurch vernachlässigt sie sich selbst, ihr Wohlbefinden und lebt ihre Kraft nicht.
  • Ich muss entsprechen. Die 9er-Persönlichkeit hat das Gefühl, etwas wert zu sein, wenn sie den Erwartungen der anderen entspricht. Dadurch versucht sie die Bedürfnisse der anderen, oft schon im Voraus, bevor ihr diese mitgeteilt wurden, zu spüren, zu lesen und zu stillen.
  • Ich darf nicht stören. Ich verstecke mich. Obwohl der 9er sehr charismatisch ist, stellt er sich selbst in den Hintergrund, macht sich selbst klein, um dazuzugehören, um zu gefallen und nicht aufzufallen. Dies wird ihm auch so vorgelebt und im Zuge dessen von ihm verinnerlicht. Dieser Glaubenssatz hat zur Folge, dass er sich wie ein Chamäleon an sein Umfeld anpasst.

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